FAQ

an der VBS Floridsdorf

Nach erfolgreichem Abschluss der Handelsschule ermöglicht das Besuchen des Aufbaulehrgangs innerhalb von 3 Jahren die Differenz zwischen dem Lehrplan der absolvierten Handelsschule und dem der Handelsakademie auszugleichen. Der Aufbaulehrgang führt zu einem HAK-Abschluss mit Reife- und Diplomprüfung, womit auch die Berechtigung erworben wird, an Fachhochschulen und Universitäten zu studieren.

Wenn Ihr Sohn/Ihre Tocher aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen kann, teilen Sie dies bitte den MitarbeiterInnen im Sekretariat (01/270 62 88 – 0) am ersten Tag der Verhinderung mit.

Die schriftliche Entschuldigung für das Fernbleiben ist dem Klassenvorstand umgehend (dh am ersten Tag, an dem Ihr Kind wieder am Unterricht teilnehmen kann) vorzulegen. Termine wie Arztbesuche sind nach Möglichkeit in der unterrichtsfreien Zeit wahrzunehmen.

An uns werden regelmäßig Anfragen herangetragen, aus welchem Grund SchülerInnen erlaubt werden darf, vom Unterricht fernzubleiben. Bitte beachten Sie dazu die Mitteilung des Stadtschulrates: „Sofern für den Klassenvorstand / die Schulleitung kein triftiger Grund vorliegt oder eine Terminverschiebung für den Schüler bzw. dessen Familie möglich oder zumutbar wäre, ist das Ansuchen abzulehnen. Da eine Pflicht zum Schulbesuch besteht, wird ersucht, die Erlaubnis zum Fernbleiben streng zu handhaben. Ein günstiger Flug oder eine bloße Verlängerung der Ferien stellen keinesfalls eine ausreichende Begründung für eine Freistellung dar.“

Der Elternverein der HAK und HAS Floridsdorf hat Garderobeschränke angeschafft, um allen SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, einen Teil der nötigen Unterrichtsmaterialien in der Schule aufbewahren zu können. Es sind genug Schränke vorhanden, damit jeweils zwei SchülerInnen einen Schrank teilen können.

Seit dem Schuljahr 2001 gibt es Laptops im Unterricht der Handelsakademie. Ab dem 2. Jahrgang arbeiten alle SchülerInnen mit eigenen Notebooks. Sie werden in das VBS-Netzwerk mit Internetanschluss (Funk-LAN) eingebunden und jede/r erhält eine eigene E-Mail-Adresse.

Neue Kommunikationsformen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen haben in der Klasse Einzug gehalten. Die neue Unterrichtsmethode und Didaktik hat sich bestens bewährt.

Argumente für den Laptopeinsatz:
Software-Anwendungen dominieren die Wirtschaft
Anderes Problemlösungsverhalten wird notwendig
Höhere Motivation der SchülerInnen – bessere Lernerfolge
Vollständige Vernetzung von der Arbeitsgruppe bis zu internationalen Organisationen
Freiheit des Lernens (räumlich/zeitlich/inhaltlich)
Optimal einsetzbare (Lern-)Software

Bitte informieren Sie sich laufend (am besten wöchentlich) anhand des Mitteilungshefts über die schulischen Verpflichtungen Ihres Kindes.

Mobiltelefone, die während des Unterrichts läuten, werden von dem/der FachprofessorIn abgenommen, dem Klassenvorstand übergeben und am Unterrichtsende wieder an die SchülerInnen ausgehändigt.

Österreichische StaatsbürgerInnen, die eine mittlere oder höhere Schule ab der 10. Schulstufe besuchen, haben, wenn sie sozial bedürftig sind, einen günstigen Schulerfolg nachweisen, die gleiche Schulstufe noch nicht besucht haben und den Schulbesuch, für den Schulbeihilfe beantragt wird, vor Vollendung des 30. Lebensjahres begonnen haben Anspruch auf Schülerbeihilfe. (Österreichischen Staatsbürgern/Staatsbürgerinnen sind gleichgestellt: BürgerInnen aus EWR-Staaten nach Maßgabe des Übereinkommens, Konventionsflüchtlinge, SchülerInnen mit fremder Staatsangehörigkeit und Staatenlose, wenn zumindest ein Elternteil in Österreich durch wenigstens fünf Jahre einkommensteuerpflichtig war und in Österreich den Mittelpunkt seiner Lebensbeziehungen hatte.) Die Antragsfrist für die Schülerbeihilfe endet jeweils am 31. Dezember des betreffenden Schuljahres.

Für die SchülerInnen der Handelsschulklassen besteht die Möglichkeit einer finanziellen Förderung durch die  Zirkounig-Stiftung. Rudolf Zirkounig gründete die Handelsschule in Floridsdorf im Jahre 1927 und verfügte, dass besonders begabte SchülerInnen in schwierigen finanziellen Verhältnissen aus den Erträgen seines hinterlassenen Vermögens gefördert werden sollen.

Eine Gedenktafel beim Eingang zu unserer Schule erinnert an diesen idealistischen Pädagogen.

Das Zirkounig-Stipendium wird einmal pro Schuljahr ausbezahlt. Für detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an Professor Mag. Christian Zankl.

Das UNESCO Associated Schools Project Network ist ein Netzwerk von derzeit über 7509 Schulen aller Schultypen in 175 Ländern der Erde. Diese Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Anliegen der UNESCO – Friedenserziehung, Förderung der Demokratie und der Menschenrechte, Umweltbildung, interkulturelles Lernen etc. – in ihrer täglichen Arbeit umsetzen. Das Netzwerk wurde im Jahr 1953 von der UNESCO Paris ins Leben gerufen, mit dem Ziel, junge Menschen mit diesen grundlegenden Themen vertraut zu machen.

In Österreich sind 47 Schulen von der UNESCO in Paris als Mitgliedsschulen anerkannt (Stand Dezember 2004). UNESCO-Schulen haben Modellcharakter, der sich in einer besonderen pädagogischen Grundhaltung ausdrückt:
Lernen wird als handlungsorientierter Prozess begriffen, der sich durch fächerübergreifende Zusammenarbeit und ein hohes Maß an Teamarbeit auszeichnet.
Ein integrativer Erziehungsstil, der die Wertschätzung von Verschiedenheit als wichtigen Bestandteil der Bildungsarbeit versteht
Das Einüben von Demokratie als vorrangiges Bildungsziel
Die Schwerpunkte von UNESCO-Schulen:
Frieden, Menschenrechte und Demokratie als Bildungsinhalte
Offenes kooperatives Schulklima
Internationalisierung
Neue Technologien und Medien
Welterbe und Umweltschutz

Die Handelsakademie und Handelsschule Floridsdorf ist eine von insgesamt sechs Vienna Business Schools, die vom Fonds der Wiener Kaufmannschaft erhalten werden. Als Österreichs größter privater Schulerhalter neben der katholischen Kirche sieht sich der Fonds verpflichtet, seinen SchülerInnen besonders praxisnahe Unterrichtsformen, fortschrittliche Lernmethoden und modernste Ausstattung zu bieten.

Muss Ihr Sohn/Ihre Tochter den Unterricht vorzeitig verlassen (z.B. dringend erforderlicher Arztbesuch), so ist ein Passierschein erforderlich. Nach Möglichkeit sollte der Passierschein schon am Tag zuvor vom Erziehungsberechtigten unterschrieben sein. Ist dies nicht möglich, so werden SchülerInnen der 1. Klassen/Jahrgänge nur nach vorherigem Anruf bei den Erziehungsberechtigten entlassen.

Für abhanden gekommene Wertgegenstände wird keine Haftung übernommen.
Im Sekretariat gibt es eine Fundkiste für verloren gegangene Gegenstände.