VBS Floridsdorf Projekttage

Projekttage

KUNSTWORKSHOP

Am 10. Juni 2013 besuchten die SchülerInnen der 1CK die Künstlerin Renate Payer (www.public-art.) in ihrem Atelier und durften selbst kreativ werken.

Unter dem Motto „Gemeinsam gesund in der Klasse“ entstanden Gemeinschaftsarbeiten bei denen die „jungen Künstler“ mit Acrylfarbe und Abklebetechnik Leinwände gestalteten.

Mit viel Engagement und Spaß entstanden Bilder die so gut gefielen, dass sie im neuen Schuljahr 2013/2014 in der Aula der VBS HAK u. HAS Floridsdorf ausgestellt werden.

Mag. Claudia Hammer-Lang, Mag. Claudia Liebert

72 h ohne Kompromiss

Wer, wenn nicht wir? – dachten sich neun SchülerInnen der 2as und beteiligten sich von 21. bis 24. Oktober an der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“.

Die Idee dieser Aktion, die alle zwei Jahre in vielen Ländern Europas zeitgleich stattfindet, ist so einfach wie bestechend: 72 Stunden werden in den Dienst einer guten Sache gestellt. Dieses Jahr haben sich allein in Österreich etwa 5.000 Jugendliche in 400 Einzelaktionen für soziale, entwicklungspolitische und ökologische Anliegen engagiert.

Die sechs Burschen und drei Mädchen aus der 2as wollten ein Projekt realisieren, bei dem man „so richtig schmutzig wird und ordentlich schwitzt“. Mit der Renovierung der Jungscharalm, eines 800 Jahre alten Bauernhauses auf 750 m Seehöhe, das vorwiegend von Kindergruppen für Ferienlager genutzt wird, haben wir eine richtig tolle Aufgabe zugelost bekommen.

Am Donnerstag um 7:45 ging die Reise los. Mit dem Zug fuhren wir nach Losenstein im Ennstal. Dort warteten schon Stefan, Julia und die kleine Sophia auf uns, die uns die folgenden vier Tage wunderbar betreuten. Nach dem Mittagessen begannen wir. In 72 Stunden sollten wir alle Holztüren abschleifen und neu lackieren, den Keller ausräumen, entrümpeln, verfliesen, ausmalen und wieder einräumen sowie zwei großen Räumen, dem Speisesaal und dem Vorraum, einen neuen Anstrich verpassen. Und um es kurz zu machen: Wir haben ALLES geschafft!

Vor allem unsere beiden Fliesenleger im Keller, Burak und Danijel, und die beiden Türspezialisten, Emre und Oktay, waren in ihrem Arbeitseifer kaum zu bremsen.

Frühstück, Mittagessen und Abendessen bereiteten immer Zweierteams gemeinsam mit Julia und Sophia zu.

Die größte Herausforderung in diesen 72 Stunden war weniger die körperliche Arbeit als das Miteinander leben auf doch engem Raum – ohne Fernsehen, Radio und Internet.

Unser persönliches Resümee?

„Es hat meine Erwartungen übertroffen. Es war hart, aber wir haben durchgehalten. Mitgekommen bin ich, weil ich gerne etwas für andere tun wollte.“
„Die Lage war schön aber zu abgelegen. Länger wäre ich nicht geblieben.“
„Es waren schöne Tage hier, und es war eine tolle Stimmung, trotz der vielen Arbeit, die wir mit Bravour gemeistert haben. Und wir haben sehr viel dabei gelernt.“
„Ich wollte mitfahren, weil ich mit meinen Freunden sein und mal etwas Anderes machen wollte. Es war manchmal toll und manchmal langweilig. Manchmal wollte ich auch einfach nach Hause fahren. Aber schön war es trotzdem und ich bereue nicht mitgefahren zu sein.“
Und kurz und bündig: „Es war gut.“